Nichtwohngebäude

Die Energieeinsparverordnung definiert als „Nichtwohngebäude“ alle die Gebäude, die nicht dem Wohnen dienen. Darunter fallen unter anderem Schulen, Krankenhäuser, Produktionsgebäude, Werkstätte, Verkaufsgebäude und vieles mehr.

Die energetische Bewertung von Nichtwohngebäuden wird ab EnEV 2007 mit dem Rechenverfahren nach DIN V 18599 durchgeführt. Die DIN V 18599 befasst sich mit der Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser und Beleuchtung von Gebäuden. Dafür wird auch der Begriff Energiebilanz verwendet.

Die Vornormenreihe DIN V 18599 stellt ein Verfahren zur Bewertung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden zur Verfügung, wie sie nach den Richtlinien des europäischen Parlamentes und des Rates über Gesamteffizienz von Gebäuden (EPBD) ab 2006 in allen Mitgliedsländern der EU gefordert wird.

Seit der EnEV 2009 ist durch die Bundesregierung die Anwendung der DIN V 18599 auch
für Wohngebäude, in Anlehnung an die EPBD 2009, beschlossen worden. Die geforderten Werte für den Jahres-Primärenergiebedarf sowie die mittleren U-Werte
der opaken (lichtdurchlässigen) Flächen werden erwartungsgemäß um ca. 30 % angehoben und die Einführung der Verpflichtung zur Nutzung erneuerbaren Energien.

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